Afrika: Viktoriafälle im Mosi-oa-Tunya Nationalpark

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Aufgrund der Wahlen in Mosambik und der damit einhergehenden Unruhen, entschlossen wir uns kurzfristig unsere Route zu ändern und Sambia sowie Simbabwe zu bereisen. Auf eine entspannte Woche auf Likoma folgten 4 anstrengende Tage mit Schiff und Bus, bis wir endlich die Stadt Livingstone im Süd-Westen Sambias erreichten.

Auf dem Weg von Lilongwe nach Lusaka verlief der Grenzübergang nicht ganz unproblematisch und bereitete uns einen kleinen Schockmoment. Um für unser Visum bezahlen zu können, mussten wir zunächst malawische Kwacha auf der Straße in sambische Kwacha umtauschen, um davon im Wechselbüro 100 US$ für die Immigrationsbehörde zu wechseln. Verlief dieser Prozess zwar langwierig aber ohne Zwischenfälle, so verlangten die Beamten noch eine Bescheinigung über die Gelbfieberimpfung, bevor sie uns unsere Pässe inkl. Visa aushändigten. Da unsere Impfpässe in unseren großen Backpacks irgendwo im Laderaum des Reisebusses verstaut waren, dauerte es ein paar Minuten länger, bis wir alle Dokumente zurück erhielten. Glücklich und mit Vorfreude auf das nächste Land, stapften wir zurück ins Freie, nur um unseren Bus in der Ferne davon fahren zu sehen. Die Panik in unseren Gesichtern, ließ die Einheimischen schnell unserer misslichen Lage bewusst werden. Während die einen dem Bus hinterherliefen und wild mit den Armen in der Luft gestikulierten, sprang ein anderer sofort in sein Auto und bot uns an, dem Bus hinterherzujagen. Zu unserem Glück fiel einem Paar in der Sitzreihe vor uns auf, dass wir noch fehlten, sodass der Bus nach einigen Kilometern auf uns wartete. Mit Scham in den Augen und gesenkten Köpfen ignorierte uns die Buscrew, als wir wütend einstiegen und unsere Empörung äußerten. Kurz nachdem wir unsere Plätze wieder eingenommen hatten, konnten wir auch schon wieder über den Vorfall lachen. Wir sind eben nicht mehr in Deutschland 😉

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Die von Livingstone nur 10 km entfernten Viktoriafälle waren der Hauptgrund für die lange und kräftezehrende Reise. Auf der sambischen Seite stürzt während der Regenzeit der riesige, 1,7 km breite Zambezi River die Schlucht hinunter. In der jedoch momentan noch andauernden Trockenzeit sind die Wassermassen nicht ganz so gewaltig, weshalb sich uns aber die einmalige Gelegenheit auftat, am Rande der Fälle zu baden. Mit der Zeit wurde durch die Kraft des Wassers ein natürlicher Pool erschaffen, bevor die Massen die Klippen hinunter stürzen. Das Baden im Devil’s Pool – ein Erlebnis, das wir in unserem Leben nie vergessen werden!

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Nach dem atemberaubenden Nervenkitzel, wendeten wir uns den anderen Vorzügen des Mosi-oa-Tunya Nationalparks zu und erbeuteten sagenhafte Blicke auf die Fluten der Viktoriafälle.

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Erst zur Dämmerung machten wir uns auf den Rückweg nach Livingstone, wo wir auch den kommenden Tag in Ruhe verbrachten und über den Markt und die Souvenir-Läden schlenderten. An die 37 C° Dauertemperatur hatten wir uns mittlerweile bereits gewöhnt 😉

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