Great Wall of China – und wie man da wieder runterkommt

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2011 habe ich in vollen Zügen genossen. Naja, so voll waren die Züge nicht. Und eigentlich geht es hier hauptsächlich um einen Zug, genauer gesagt um die Endstation einer ca. 3 wöchigen Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn: Peking / Beijing. (Wenn man nicht vor der Mongolei abbiegt landet man in Wladiwostok).

Mit nur 2 Tagen Zeit wollte ich nicht groß trödeln und hab mich auch direkt auf den Weg gemacht die Stadt zu erkunden.

Ich laufe immer gerne durch neue Städte und so haben ich mir meinen Weg an den klassischen Sehenswürdigkeiten vorbei gebahnt: vom Temple of Heaven, zum Tiananmen Square und zur Forbidden City (siehe Google). Zwischendurch wird man als offensichtlicher Ausländer hier auch selbst gerne mal zur Sehenswürdigkeit für Fotos von Einheimischen – da fühlt man sich schnell mal wie ein kleiner Rockstar.

 

Was ich sehr schön fand, dass es sehr wenige hohe Gebäude gibt. Wenn man durch einen der Parks läuft, kann man schnell mal vergessen, dass man sich in einer Großstadt befinden (vom Smog mal abgesehen). Oder man schließt sich einfach mal einer der zahlreichen Sportgruppen an, die in den Parks ihre Übungen machen.

 

Ausserdem super einfach ist es, sich in Peking zu orientieren. Es gibt Straßenschilder, die dir bereits sagen (alles auch auf Englisch) wie die nächste kreuzende Straße heißt. So konnte ich auf dem Rückweg mit einem Stadtplan mühelos den Taxifahrer (kein Englisch) durch die Stadt lotsen (inklusive leuchtender Schilder die dir signalisieren wo Stau ist, super Sache!).

Zuvor hatte ich mich noch mit einigen anderen Reisenden getroffen, die ich vorher zwischen Moskau und irgendwelchen Bergen in der Mongolei kennen gelernt hatte. Die Reisewelt ist manchmal klein.

Am nächsten Tag bin ich dann früh los zur chinesischen Mauer. Dort angekommen, entschied ich mich für die Gondel nach oben. Nur der Aussicht wegen natürlich. Oben angekommen wird auch sehr schnell deutlich, diese Mauer ist verdaaaaammt lang und es muss sehr viel Arbeit in ihre Errichtung geflossen sein.

Nachdem ich ein gutes Stück des begehbaren Bereichs abgelaufen habe, stellt sich natürlich die Frage wie man wieder nach unten kommt. Klare Sache: mit der Sommerrodelbahn! Das hätte ich mir nun wirklich auch denken können.

Also zack, rein in den Bob und anschließend wieder zurück in die Stadt für ein schönes chinesisches Abendessen und eine obligatorische Kung Fu Show, bevor es am nächsten Tag früh zum Flughafen geht.

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