J’burg – Tag und Nacht

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Während unseres Aufenthalts in Victoria Falls gab uns ein Reisender den Kontakt seines Bekannten in Johannesburg. Dieser bot uns an bei ihm zu übernachten und zeigte uns die Stadt und Umgebung am Tag, als auch bei Nacht. Wir besuchten ein Wildlife Sanctuary, das wir mit dem Auto durchfahren konnten. In einem gesonderten Bereich wurden abgestoßene Löwenjunge aufgezogen, die wir besuchen und streicheln durften. Eine besondere Attraktion des Parks bot eine Gruppe sehr seltener, weißer Löwen. Abends besichtigten wir mit unserem Gastgeber und dessen Mitbewohner das Reichenviertel mit seinen riesigen und prachtvollen Villen. Von dem kleinen Berg mitten in der Stadt hätten wir uns ganz Johannesburg und das nächtliche Lichtermeer stundenlang anschauen können. Die Kluft zwischen arm und reich symbolisiert für uns bisher keine Stadt so wie J’burg.

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REMEMBER AFRICA

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, die die Welt nicht angeschaut haben.

Afrika war unglaublich. Wir hätten uns keinen schöneren Start für unsere Weltreise vorstellen können. Wir werden die unkomplizierte Lebensweise der Menschen, die wir dort getroffen haben, vermissen.

Unsere Fahrten mit den Minibussen, welche normalerweise „Platz“ für 13 Leute boten, begannen nie bevor das Auto mit mindestens 27-29 Leuten vollgestopft wurde. Und als wir dachten voller geht’s nicht mehr, kam von irgendwo eine Big Mama daher. Abgelehnt wurde niemand, denn es wurde auch der letzte freie Fleck im Bus genutzt, der in manchen Fällen aus dem leeren Schoß eines Fahrgastes bestand. So setzte sich eben ein erwachsener Mann auf einen anderen  und streckte seine Beine aus dem Fenster. Damit er nicht bei jeder Bewegung auf die Frau ihm gegenüber fällt, wurde er von seinem „Sitz“ wie ein Baby gehalten. Trotz der völlig überlasteten Stoßdämpfer machte es den Fahrern nichts aus mit Vollgas durch die zahlreichen Schlaglöcher zu brettern.

Das afrikanische Leibgericht Reis mit Bohnen und grünen Blättern haben die Frauen in provisorischen Holzhütten auf mehreren Feuerstellen gekocht und nebenan auf Holzbänken und –tischen ihren Gästen serviert. In den einfachen Hütten hat uns das local food immer am besten geschmeckt!

Die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen hat uns komplett überwältigt. Wir haben uns nicht einmal unwillkommen gefühlt. Wenn wir nach dem Weg fragten, hat es nicht ausgereicht ihn uns zu erklären, sondern wir wurden immer begleitet, damit auch sichergestellt werden konnte, dass wir unser Ziel fanden. Selbst Sprachprobleme stellten keine Barriere dar. Es wurden so viele Menschen hinzugerufen, bis jemand dabei war, der uns verstand. War dies nicht der Fall, haben alle Umstehenden ihr Bestes gegeben unsere Zeichensprache zu deuten. Mit einem Wildfremden ins Gespräch zu kommen war gar kein Problem und überhaupt nicht unüblich. Einfach drauf los quatschen. Auch die Kinder haben uns ein Strahlen geschenkt, wenn wir ihnen gewunken oder sie gegrüßt haben. Ein Augenzwinkern von Timo war natürlich der Höhepunkt 😉

Neben den tollen Eigenschaften der Afrikaner und der traditionellen Kulturen, bietet Afrika zusätzlich eine hohe geographische Vielfalt – weite Steppenlandschaften werden unterbrochen von gewaltigen Bergketten, paradiesische Strände grenzen an tropische Regenwälder, gewaltige Wassermassen durchqueren das Land und bilden meeresgroße Süßwasserseen. Wir haben jede Minute der letzten 2 Monate in Afrika genossen. Eines steht fest: Wir kommen wieder!

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