Malmö: Karma is a Beach und der Strand gut zum Schlafen

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Ich wusste es ja vorher. Meine Sommer-Stationen Hamburg, Stockholm, Malmö und Kopenhagen liegen nicht am Mittelmeer. Sollte ich mich also wirklich über Regen beschweren? Die klimatischen Verhältnisse waren schließlich vorher bekannt und ein Parker kann auch im Sommer ganz schick sein…

Einen Tag hatte ich im Voraus in Schweden für den Strand geplant. Malmö ist kein typisches Urlaubs-Strandziel, passte mir aber ganz gut in den Plan. Nach drei Tagen Regen, obwohl die Wettervorhersage Sonne log, hatte ich doch ein mulmiges Gefühl und stellte mich schon darauf ein, einen Tag früher nach Kopenhagen zu fahren. Was passierte an meinem Strandtag: Sonne. Karma is halt a beach und meine Nase färbte sich dankend rot, später zum Glück braun.

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Malmö also. In dieser kleinen schwedischen Stadt, die durch den ESC ein Stück bekannter geworden ist, kann man mal ganz gut einen halben Tag durch die Straßen laufen. Kleine Gassen umrandet von wunderschönen Stockrosen an kleinen Häusern lassen die Stadt sehr freundlich wirken. Die Straßen sind voller Cafés und obwohl Malmö nicht riesig ist, lebt die Stadt und die Gastronomie enorm. Fast alle Tische und Stühle waren draußen besetzt.
Ich kam an einer Kaffeerösterei vorbei, von der ich gelesen hatte. Die White Guide-Auszeichnung hing groß an der Tür und so bestellte auch in einen Espresso. Was mir auffiel: Das Angebot bestand nur aus einer Espresso-Sorte. Bestellt, probiert, zufrieden zog ich weiter.

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Zurück zu meinem Karma: Life is better at the beach.

Der Ribersborg Strand zieht sich fast bis zur Öresundbrücke. Auf Dünen oder Sand (hier und da ein wenig steinig) geht der Blick Richtung Dänemark und immer wieder zum Turning Torso. Natürlich gibt es hässlichere Hochhäuser, dass dieses aber so ohne Gesellschaft nach oben rankt, finde ich leicht befremdlich.

Ich fand ein Plätzchen in den Dünen, holte mir vorher eine Portion Fritten und eine Fanta Lemon und hatte plötzlich doch ein bisschen Mittelmeer-Gefühl – sagte zumindest mein Gaumen. Der Klang von Gräser um mich herum entspannte sehr, holte mich auch direkt wieder nach Schweden zurück.
Als ich dort genug hatte, bin ich zurück Richtung Turm spaziert. Vor dem Strand zieht sich eine Art Promenade entlang. Ich holte mit einen Kaffee und ein Wasser, mein Blick ging mit Coldplay in den Ohren Richtung Öresundbrücke. Einfach nur das Meer beobachten – kann es schöner sein? Ich denke nicht. Nachdem die Sonne fast den Horizont erreichte, bemerkte ich erst, dass ich zwei Stunden dort saß.

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