Tripping from Porto to Faro

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Peniche bei nacht

Drei Buddies, zwei Wochen, eine Karre. Es war der erste Roadtrip für mich, dieser Art. Ohne Plan ohne Ziel von Nord nach Süd in Portugal. „Einfach die Küste runter“ war die Idee. Gesagt, getan. Gestartet sind wir in Porto (Darüber habe ich in diesem Post schon geschrieben: http://ferndrift.com/portugal-porto-at-night/), erst mit dem Bus über Aveiro nach Peniche wo wir bei Luis im West Hostel abgestiegen sind. Dort fühlten wir uns wie in einer kleinen Familie, alles war sehr freundlich und die Atmosphäre sehr familiär. Abends nahm Luis uns mit zu einer Strandbar, die an diesem Abend zu einem Beachclub umfunktioniert wurde. Es wurde viel getanzt, gelacht und getrunken. Ich bin leider nicht mehr sicher, welche Bar es exakt war.

Da wir alle getrunken hatten, traten wir den Rückweg zu Fuß an, was rückblickend betrachtet eine blöde Idee war, da sich der Weg zurück zum Hostel doch sehr gezogen hat. Glücklicherweise kamen gerade zwei Fischer mit ihrem Pickup von einem erfolglosen Angelausflug zurück. Wir hielten die Daumen raus, der Pickup hielt an und nahm uns mit. In Peniche sind auch die folgenden Bilder entstanden:

Von Peniche aus wollten wir mit zwei Mädels, die wir im Hostel kennenlernten und die einen Mietwagen hatten, nach Lissabon fahren. Aufgrund der vorhergehenden Party haben wir unsere Mietfahrgelegenheit allerdings verschlafen. Wir versuchten unser Glück mit einem Pappschild auf das wir „LISBOA“ draufkritzelten und… hatten Erfolg. Francisca (Props an sie, drei gefährliche Kerle mit Rucksäcken in ihr Auto einzuladen, ist schon sehr lässig) nahm uns drei mit nach Lissabon, wo wir zwei geile Tage hatten. Insbesondere das Viertel „Bairo Alto“ hat uns umgehauen. Dort findet man Bar an Bar und die gesamten Straßen sind voll mit jungen Leuten.

Peniche
ups 🙂
Unser Ticket nach Lisboa
Bairo Alto
Lissabon bei Nacht 4
Lissabon bei Nacht 1
Lissabon bei Nacht 2
Lissabon bei Nacht 3

Ab Lissabon ging es dann weiter gen Süden mit dem eigenen Mietwagen. Ab jetzt fing für mich der Urlaub richtig an. Ich hatte mich gefreut auf Wildcamping unter freiem Himmel irgendwo, wo es uns gefiel. So haben wir es auch gemacht. Unsere erste Nacht verbrachten wir in einem alten Schuppen oder so auf einem Weinberg

Sesimbra – unser erster halt nach Lissabon
Private Beach mit harten Wellen

Unser Schlafplatz im Haus
Der Blick aus dem Haus am Weinberg
Unser Schlafplatz im Haus 2
Das Haus am Weinberg

Die zweite Nacht im Auto auf einem Supermarkt-Parkplatz. Die Dritte Nacht dann tatsächlich unter freiem Himmel auf einem kleinen Platz an einer abgelegenen Straße in einem kleinen Kaff namens Aljezur. Wir hielten wo es uns gefiel und entdeckten des öfteren kleine Strände, an denen kein Mensch war. Obwohl keiner von uns surfen konnte, liehen wir uns Bretter aus und taten so als könnten wirs. Hat trotzdem Spaß gemacht.

In der nächsten Nacht wollte Milan unbedingt am Strand schlafen, während Jonas und ich im Auto blieben, was Rückblickend betrachtet wohl auch gemütlicher war. Dafür durfte Milan mit dem Sonnenaufgang aufwachen… oder so…

Weiter ging es nach Sagres, ein kleines gemütliches, verschlafenes Surferdorf in dem nicht viel los war. Aber die Atmosphäre war gemütlich. Dort schliefen wir auf einem Feld etwas außerhalb des Dorfes

Der Urlaub neigte sich langsam dem Ende zu. Unsere vorletzte Nacht unter freiem Himmel toppte nochmal alle vorherigen Nächte. Wir schliefen auf einer ca 50m hohen Klippe, direkt am Meer, unter klarem Sternenhimmel. Als wir aufwachten, hatten wir den Atlantik vor uns. Einmalig! Leider erinnere ich mich nicht mehr daran wo das war 🙁 Es muss irgendwo zwischen Sagres und Faro gewesen sein. Es gibt jedenfalls noch Bilder davon.

Der Morgen auf unserer Klippe
Der Ausblick von unserer Klippe
Sonnenuntergang von unsrer Klippe

Am nächsten Tag war leider schon Abflug und wir entschieden uns direkt am Flughafen in Faro auf irgendeinem Platz zu nächtigen, wo man Baumaterial lagerte

Danke fürs lesen, ein like freut uns.

Es gibt außerdem ein Video von unserem Trip: http://ferndrift.com/video-tripping-from-porto-to-faro/

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