The Silicon Valley

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Im Mai diesen Jahres war ich mit meiner Universität auf einer Exkursion in San Francisco. Ich habe Entrepreneurship studiert und da war es ein großer Wunsch von mir und meinen Kommilitonen die alljährliche Exkursion in das weltberühmte und sagenumwobene Silicon Valley – Gründungs- und Heimatort von Apple, Google, Facebook und vielen vielen weiteren großen und kleinen Unternehmen.

Silicon Valley ist nicht San Francisco

Oft bringt man ja beides miteinander in Verbindung, weil sich beide Orte so nah sind. Aber genau genommen liegt zwischen Frisco (So nennen es die coolen Leute) und dem Valley eine ca. 30 minütige Autofahrt, die auch schnell mal 60 oder 90 Minuten dauern kann – je nach Verkehr. Wir sprechen hier also von einer ähnlichen Entfernung wie zw. Köln und Düsseldorf. Das Valley ist eigentlich Palo Alto. Der inoffizielle Name „Silicon Valley“ entstammt der Zeit in der die Halbleiterindustrie in Palo Alto groß geworden ist. Silicon bedeutet übersetzt nämlich für Silizium, dem Material aus dem Computerchips maßgeblich gefertigt werden und nicht für Silikon, wie die Schreibweise nahelegt.

Große Erwartungen

Ich weiß nicht genau warum, aber wir erwarteten ein hippes, lebendiges Treiben von Nerds und Geeks, die sich um Macbooks scharren und am „Next big thing“ arbeiteten. Sicherlich war das auch so, aber viele davon gesehen haben wir nicht. Ist ja auch klar, diese Leute hängen ja nicht einfach auf der Straße rum, um dort gesehen zu werden. Bei unseren zahlreichen Besichtigungen, u.a. auch des Google-Headquarters in das wir uns mehr oder weniger inoffiziell reinschmuggelten um die berühmten, kostenlosen Kantinen zu erkunden (Und ja, es gibt sie wirklich!), sahen wir viele dieser super smarten und hart arbeitenden Menschen.

Das Video

Unsere Erfahrungen habe ich in einem kurzen Video zusammengefasst. Schnell fällt auf, dass wir neben den eigentlichen Besuchen bei interessanten Firmen auch viel Spaß hatten. Das spiegelt so in etwa auch das Leben der tüchtigen Menschen vor Ort wieder, die zwar viel und hart arbeiten, aber bei einigen Firmen auch eine Menge geboten bekommen um zufrieden gestellt zu werden, was darauf abzielen soll, dass die Mitarbeiter länger an das Unternehmen gebunden werden. Die Konkurrenz ist groß und gute Mitarbeiter sind eine knappe Ressource. Das haben die Firmen längst erkannt und deshalb ist das Büro auch häufig ein großer Spielplatz mit bunten Fahrrädern, kostenlosem Essen, fancy Besprechungsräumen, etc.

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